Sehenswürdigkeiten2019-02-10T08:57:42+00:00

RUND UM MICHELAU

Sehenswertes

Die schönsten Sehenswürdigkeiten des Oberen Maintals befinden sich in unserer unmittelbaren Nähe.

Einzigartig in Europa, das Deutsche Korbmuseum, ist ca. 5 Gehminuten vom Haus entfernt. Zu zahlreichen regionalen Sehenswürdigkeiten erhalten Sie weitere Informationen und Materialien (Broschüren, Stadtpläne, Wanderkarten usw.) an der Rezeption.

In unmittelbarer Nähe finden Sie die berühmte, von Balthasar Neumann erbaute, Basilika Vierzehnheiligen und das am gegenüberliegenden Ufer des Mains liegende Kloster Banz sowie das Kurzentrum Bad Staffelstein am Fuße des Staffelberges.

Wichtig für unsere Radfahrer: Unser vom bayerischen Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ausgezeichneter, fahrradfreundlicher Gasthof liegt ca. 250m vom Mainradweg entfernt.

Das Deutsche Korbmuseum geht zurück auf eine 1929 angelegte Sammlung. Seit 1934 besteht das Museum und umfasst etwa 850 Quadratmeter mit 26 Schauräumen, in denen Sie fast 2000 Exponate aus aller Welt bestaunen können. Besonders sehenswert sind die filigran gearbeiteten Stücke in der Feinflechttechnik.

Vierzehnheiligen ist einer der bedeutensten Wallfahrtsorte Deutschlands. Jedes Jahr besuchen die Kirche sehr viele Gläubige, um die Fürsprache der „Vierzehn Nothelfer“ zu erbitten.
Neben der hohen Bedeutung für die Wallfahrer ist die Basilika eine der schönsten Kirchen im Stile des Barock und Rokoko. Der Baumeister Balthasar Neumann erbaute hier eine in ihrer Form wohl einzigartige Kirche. Im Zentrum der Kirche befindet sich der prunkvolle Gnadealtar mit den Figuren der „Vierzehn Nothelfern“.

Das ehemalige Benediktiner – Kloster Banz trohnt rechter Hand über dem Obermaintal. Es wurde von Leonhard und Johann Dientzenhofer und anderen namhaften Baumeistern geplant. Eine Führung durch Kirche und Kloster ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
Heute ist das Kloster im Besitz der Hanns-Seidel-Stiftung und wird als Bildungsstätte genutzt.

Der Staffelberg ist mit seinen 539 Metern über dem Meeresspiegel eines der beliebsten Ausflugsziele der Region. Bei guten Verhältnissen reicht die Sicht bis weit in den Thüringer Wald hinein. Seine Besonderheit verdankt der Berg seinem Hochplateau.

Schon zur jüngeren Steinzeit, zur frühen Bronzezeit, zur Urnenfelder- und zur späteren Hallstattzeit, also vom 4. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. war er immer wieder besiedelt . Zur La-Téne-Zeit erlebt der Berg seine bedeutendste Phase: das gesamte Hochplateau wird besiedelt, die Wohnfläche von 3 auf 49 ha erweitert.

Es bestand ein „Gemeinwesen von landschaftlicher Bedeutung“ und vom Umfang einer heutigen Kleinstadt. Ausgrabungen in jüngerer Zeit haben die bisherige wissenschaftliche Vermutung zu einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit erhärtet, wonach es sich um die keltische Stadt „Menosgada“ handelte, die in der Geographie des römischen Imperiums und der angrenzenden Gebiete des Griechen Claudius Ptolemäus (85 – 160 n. Chr.) erwähnt wird. Menosgada ging um Christi Geburt durch die germanische Einwanderung zugrunde.

Die vielfältige Landschaft am Obermain genießen, die typische fränkische Gastlichkeit erleben und zugleich im warmen Meer baden – Bad Staffelstein und die Obermain Therme machen diesen Traum möglich.
Tief unter dem Maintal liegt das Geheimnis von Bad Staffelstein: Aus 1.600 m Tiefe sprudelt Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole (52° Celcius, 12% Salzgehalt) an die Oberfläche. Das Salz eines tropischen Meeres, das vor rund 150 Mio. Jahren während der Jura-Zeit das Frankenland bedeckte, hat sich im Untergrund zu einer wertvollen Sole konzentriert. Nach der Erschließung dieser heilsamen Quelle begann 1986 die Erfolgsgeschichte der Obermain Therme, die jährlich 800.000 Besucher begrüßen kann. Das heutige „ThermenMeer“ in 26 Innen- und Außenbecken mit Temperaturen von 28 bis 36 °C eine Wasserfläche von 3.000 m2.

Es wird ergänzt durch das großzügige „SaunaLand“ auf über 15.000 m2, mit 11 verschiedensten Themen-Saunen: Ob die holzbefeuerte „Maa“-(Erd-)Sauna, die (Meditations-)“Sauna der Stille“, die „Järvi-„(See-)Sauna, „Suola“-(Salz-)Sauna oder die „Kelo“-(Showaufguss-)Sauna – Abwechslung ist garantiert. Die Saunalandschaft verfügt zudem über einen großen Naturbadesee, ein Solebecken (12% Salzgehalt), viele Ruhehäuser, einen Naturbachlauf mit Kneippstrecke sowie einen Kräutergarten. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde das SaunaLand der Obermain Therme als „5-Sterne-Premium“-Sauna vom deutschen Saunabund ausgezeichnet. Ein umfangreiches Therapie- und Wellnessangebot rundet das Angebot des „staatlich anerkannten Heilquellen-Kurbetriebes“ ab.

Reizvoll angelegte Wege im benachbarten KurPark laden zum Spazieren ein. Zwei stattliche Gradierwerke sind die besondere Attraktion: fein vernebelte Natursole schmeichelt den Atmungsorganen. Hier heißt es tief durchatmen und die natürliche Heilwirkung der Meeresluft mitten im Grünen erleben. An schönen Sommerwochenenden ist die Seebühne Veranstaltungsort für unterschiedliche Konzerte und Kinovorstellungen unter freiem Himmel.